© Karin Gerdes

Willkommen auf unserer Website.

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Globales Lernen Harburg ist eine Bildungsinitiative für Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen. Mit Menschen vor Ort erarbeiten und erproben wir Handlungsoptionen für den eigenen Lebensalltag und im eigenen Stadtteil – mit Kreativität, Lust, manchmal mit Frust, aber auch mit Freude. Wir agieren vor allem (aber nicht nur) im, mit dem und für den Raum Harburg und Hamburg Süderelbe.

In den Bildungsveranstaltungen und Projekten fördern wir ein Verständnis von Gerechtigkeit, Frieden und nachhaltiger Entwicklung. Wir möchten Menschen motivieren oder darin stärken, angesichts der Vielzahl und Komplexität weltweiter Missverhältnisse, Krisen und Konflikte, nicht frustriert den Kopf in den Sand zu stecken, sondern sich in der globalisierten Welt zu orientieren und darin Handlungsspielräume für den eigene Lebensalltag zu entdecken.

Die Bildungsinitiative ist Teil des Arbeitsbereichs Globales Lernen im Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-Ost (Bereich Diakonie & Bildung), zu dem auch die Hamburger Fachstelle Globales Lernen sowie das Infozentrum für Globales Lernen – Bramfelder Laterne  gehören. Das Projekt ist Mitglied des Trägerkreises Lernort KulturKapelle in Wilhelmsburg. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes der Nordkirche (KED).

Aktuelles & Veranstaltungen

Hintergrund

Aktuelle globale Entwicklungen stellen uns vor enorme Herausforderungen: Weltweit schreitet die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlage fort. Machtverhältnisse und Ressourcen sind stark ungleich verteilt. Unsere Lebensweise beruht auf einem, auf Wachstum basierenden Wirtschaftssystem, das dauerhaft nicht tragbar ist. Auch sind weltweite Migrations- und Fluchtbewegungen maßgeblich bedingt durch ein globales System, das einer nachhaltiger Entwicklung entgegensteht. Wir beobachten zudem die immer massivere Machtzunahme von internationalen Konzernen und einen Stimmenzuwachs für rechte Parteien. Um angesichts dieser Lage, Wege in eine zukunftsfähige Gesellschaft zu finden und handlungsfähig zu bleiben oder zu werden, um Gesellschaft im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung mitzugestalten, braucht es – in unseren Augen – Bildung, Austausch und Erprobungsräume. Mit diesem Projekt machen wir uns auf den Weg, diese Ziele zu verfolgen.

Selbst und mit anderen lernen wir mehr und mehr, dass es nicht immer um die „schnelle Lösung” oder den Handlungsfokus gehen kann, sondern vielmehr um einen Umgang mit Komplexität & Unsicherheit, mit Widersprüchen & Multiperspektiven, um Verbindung & Verbundenheit – und manchmal einfach auch darum, vermeintlich Allgemeingültiges wieder zu VERlernen.

 

Das Projekt

Mit diesem Projekt wird Globales Lernen stadtteilbezogen gestaltet.

In den Workshops und Veranstaltungsangeboten möchten wir „Wandel-Räume“ schaffen, in denen Teilhabe an gesellschaftlicher Veränderung möglich und direkt erfahrbar wird und sich die Teilnehmenden nicht als Zuschauer*innen im globalen Geschehen wahrnehmen, sondern als wichtige Mitgestalter*innen einer künftigen Gesellschaft. In Exkursionen zu Orten und in Gesprächen mit Praktiker*innen „des Wandels“ werden Anknüpfungspunkte in der näheren Umgebung hergestellt. Wir möchten Freude und Lust an Veränderung wecken, Zukunft „tun“, Ausprobieren, in Begegnung und Dialog – das ist unsere Vision.

Wir verfolgen den Anspruch und ein Verständnis von Globalem Lernen als diskriminierungssensiblen Bildungsansatz und verstehen uns hier selbst als Lernende. Dazu gehört ein (selbstreflexiver) Blick auf Machtstrukturen und Stereotype.

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Lea Koch

Nachhaltigkeitswissenschaftlerin mit den Schwer- punkten sozial-ökologische Forschung und post- koloniale Perspektiven. Sie war in verschiedenen Kontexten als freie Referentin tätig und ist Anti-Bias & Betzavta-Multiplikatorin. Die Bildungsinitiative Globales Lernen Harburg koordiniert sie seit 2016 (Programm, Zusammenarbeit mit Referent*innen & Freiwilligen, Vernetzung und Kooperationen).

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S. Finn Roth

Finn ist seit Oktober 2017 Mitarbeiterin bei Globales Lernen Harburg. Sie hat ebenfalls Nachhaltigkeits- wissenschaften studiert und ist Trainerin im Bereich Antidiskriminierung. Sie beschäftigt sich u.a. mit Diversität, Queer-Feminismen und machtkritischen Perspektiven auf Nachhaltigkeit.

Globales Lernen heißt…

… globale Zusammenhänge zu erkennen und konkrete Möglichkeiten für verantwortliches
Handeln in einer globalisierten Gesellschaft zu erarbeiten.

… gemeinsam zu überlegen, wie vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen ein
solidarisches, zukunftsfähiges Zusammenleben möglich sein kann.

… Gelerntes und vermeintlich Selbstverständliches zu hinterfragen und Grenzen
der eigenen Sichtweise zu erkennen.

Foto: M. Gaida/pixabay