Ehemalige Aktivitäten

Hier ist eine  kleine Auswahl von Projekten und Aktivitäten, die wir im Laufe der Jahre durchgeführt haben:

GRÜN(T)RAUM

GRÜN(T)RAUM war bis einschließlich 2024 ein Projekt von Globales Lernen Harburg und ist inzwischen ein eigenständiges Projekt.

Das Mitmachgarten- und Stadteilprojekt wächst und gedeiht seit Juni 2020 rund um die St. Pauluskirche der Gemeinde Harburg-Mitte und das Friedrich-Ebert-Gymnasium in Heimfeld. Die Gestaltung geschieht maßgeblich durch die Stadtteilaktiven selbst.

 

2020-2024 gefördert durch NUE, KED, Bezirksamt Harburg, Hamburger Klimafonds, Heidehof Stiftung, Heimfelder Stadtteilverein, Stadtteilbeirat Heimfeld

Fortbildungsreihe "Vom Lernen & Verlernen"

Was hat Kolonialismus mit Diskriminierung und sozialer Ungleichheit heute zu tun? Was bedeutet Dekolonisierung und was braucht es dafür? Wie kann eine machtkritische, diskriminierungssensible und dekoloniale Bildungsarbeit gestaltet werden?

Unsere Fortbildungsreihe „Vom Lernen & Verlernen“ richtete sich an alle Menschen, die an politischer Bildungsarbeit zu Themen rund um globale / soziale Ungleichheiten, Machtverhältnisse, Diversität und Gerechtigkeit interessiert sind. Insgesamt fanden fünf Veranstaltungen mit eingeladenen Referent*innen zu unterschiedlichen Aspekten dekolonialer und machtkritischer Perspektiven statt – mit der Idee, diese verstärkt ins Globale Lernen und in die Bildung für nachhaltige Entwicklung hineinzutragen.

 

Gefördert von Engagement Global mit Mitteln des BMZ und vom Katholischen Fonds. Laufzeit: 2025

Welche Rolle spielen koloniale Kontinuitäten im Globalen Lernen? Was bedeutet dekoloniales Lernen? Und wie können wir dekoloniale Ansätze in die Bildungspraxis übersetzen? Diese Reihe bestand aus der Vermittlung theoretischer Grundlagen und Methodentreffs, in denen wir Methoden von Globales Lernen Harburg vorstellten. Diese Methoden hat Globales Lernen Harburg aus einer machtkritischen, diskriminierungssensiblen Perspektive heraus (weiter)entwickelt – als Antwort auf eher traditionellere Formen Globalen Lernens und von BNE, die koloniale Kontinuitäten häufig nur wenig berücksichtigen und der Diversität von Gruppen oftmals nicht gerecht werden.

Einige der Methoden stehen mit detaillierten Ablaufplänen und Material zum Ausdrucken unter „Materialien“ auf unserer Homepage zum Download bereit.

 

Laufzeit 2023/2024

Wandbildprojekt "Kinderrechte – Was hat das mit mir zu tun?"

Schüler*innen einer 7. Klasse der Goethe-Schule Harburg beschäftigten sich in dem Projekt für zwei Wochen intensiv mit der Frage „Kinderrechte – Was hat das mit mir zu tun?“. Das Ergebnis waren Plakate, die  öffentlich in der Harburger Innenstadt ausgestellt wurden. Bei der Ausstellungseröffnung konnten die Schüler*innen der Öffentlichkeit und Vertreter*innen aus Behörde und Presse ihre Ergebnisse und Forderungen vorstellen. Begleitet wurde das Projekt von einer Bildungsreferentin und dem Künstlerduo Various & Gould.

 

Gefördert durch die Lokalen Partnerschaften Harburg – Demokratie leben!/ BMFSFJ. Projektzeitraum: 2020

Über ein Schulhalbjahr beschäftigten sich Kinder aus Jg. 5 und 6 der Stadtteilschule Wilhelmsburg mit Fragen wie: Was ist eigentlich Nachhaltigkeit? Was ist Globalisierung? Und was ist Fairer Handel? Im Rahmen einer Ganztags-AG  und unterstützt von wechselnden Referent*innen näherten sich die Schüler*innen dem interaktiv, spielerisch und kreativ anhand der Beispiele Kleidungsproduktion, Schokolade, Handys und Lebensmittelverschwendung an – wie auch der Frage, was sie selbst verändern wollen.

 

Kooperationspartner*innen: „hamburg mal fair“. Projektzeitraum: 2018/2019

CINEMA GLOBAL Open-Air Fahrradkino

Bei diesem Open-Air-Kino mitten in der Harburger Einkaufsstraße hieß es: Auf die Räder- Film ab! Für das Kurzfilmprogramm zu den Themen Klimakrise, Energie, Mobilität, Konsum & Nachhaltigkeit musste die notwendige Energie von den Zuschauer*innen auf dafür konstruierten Fahrrädern selbst „erstrampelt“ werden. Dabei fanden auch viele Passant*innen-Gespräche statt.

 

Teil der Veranstaltungsreihe „Harburg grün und fair“ von HARBURG2.Gefördert aus Mitteln des Verfügungsfonds „Soziale Stadt“ für Harburg Innenstadt / Eißendorf-Ost. Projektzeitraum: 2019

Stadtteil- und Jugendbegegnungs-projekt „ACTORS OF CHANGE – we do city“

Bei „ACTORS OF CHANGE“ erkundeten neuzugewanderte & alteingesessene junge Erwachsene aus Harburg, welche Visionen sie von einem Zusammenleben in ihrem Bezirk haben. Über zwei Monate beschäftigten sich die Teilnehmenden in wöchentlichen Treffen mit Fragen von Zukunftsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Solidarität. Dabei kamen kreative Methoden wie öffentliche Interventionen, Theatermethoden und  Passant*innenbefragungen zum Einsatz.

 

Kooperationspartner*innen: „steg Hamburg“ und KulturWohnzimmer Harburg. Gefördert durch die NUE Stiftung. Projektzeitraum: 2018